Die Corona-Krise und ihre Folgen werden auch die Zivilgesellschaft vor große Herausforderungen stellen. Tiefe Solidarität und gemeinsames Handeln sind erforderlich. Deshalb ist die Arbeit der Bürgerplattform jetzt besonders wichtig.

Noch Anfang März 2020 konnten wir uns nicht vorstellen, wie stark sich unser Alltag ändern würde. Gerade bereiteten wir uns auf eine bunte Kampagne zu den Kommunal- und Integrationsrats-Wahlen 2020 vor, nun ist das öffentliche Leben in Deutschland weitgehend lahmgelegt. Wie lange dieser Zustand anhalten wird, wissen wir nicht. Viele Menschen sorgen sich um ihre Lieben, um sich und auch um ihre wirtschaftliche Zukunft. Gruppen stehen vor ganz neuen Herausforderungen, die sie an ihre Belastungsgrenze führen können. Was können wir als Gemeinschaft von zivilgesellschaftlichen Gruppen zur Überwindung der Krise beitragen? Wir können wir daran arbeiten, dass das Potential, Gesellschaft zu verändern, das dies Krise auch bietet, genutzt wird?

Zunächst versuchen wir im Austausch miteinander zu verstehen

  • was die Beschränkungen für die einzelnen Gruppen und ihre Mitglieder bedeuten
  • welche Schwierigkeiten, aber auch Chancen es aktuell gibt und
  • welche Hilfen bereits organisiert werden

Die Rollen der Bürgerplattform könnten sein:

Voneinander lernen: Welche guten Ideen werden bereits umgesetzt, wie können wir sie weitergeben?

  • Z.B. neue digitale Formen, um in Kontakt zu bleiben, Hilfsangebote, gute Informationsbörsen auch auf verschiedenen Sprachen, Warnungen vor falschen Informationen oder Betrugsversuchen.

Mit Weitblick handeln: Als Zivilgesellschaft dazu beitragen, die richtigen Reaktionen auf die Folgen der Krise zu entwickeln.

  • unkoordinierten Aktionismus vermeiden, langfristige Entwicklungen im Blick behalten und entsprechend handeln, Strategien zur Kompensation von wirtschaftlichen & finanziellen Engpässen für Vereine und Gemeinden entwickeln.

Ein „Frühwarnsystem“: Mit der Vielfalt unserer Perspektiven auf gesellschaftliche und politische Auswirkungen achten und entsprechend handeln, unsere Beziehungen zu Entscheidungsträgern nutzen und erweitern.

Community Organizing und die Arbeit der Gruppen leben vom persönlichen Kontakt und der Begegnung. Wir müssen uns jetzt anders behelfen. Wie Gruppen und Bürgerplattformen auf der ganzen Welt, sucht auch STARK! gerade neue Wege, um trotz räumlichen Abstands in Kontakt zu bleiben und weiter zusammenzuarbeiten. Wir testen Video-Konferenzprogramme für kleinere Treffen und planen auch größere Aktionen online.

Zusammen sind wir STARK! auch in der Corona-Krise

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